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Geigenbaumuseum Mittenwald

In einem denkmalgeschützten Bürgerhaus von 1700 wird Mittenwalds berühmte Geigenbautradition erlebbar – ein Ort für Musikliebhaber, Handwerksfreunde und Kulturinteressierte.
 

Vorzüge & Angebote im Überblick

  • Das Museum zeigt die über 300-jährige Geschichte des Geigenbaus in Mittenwald und verbindet Handwerks- und Ortsgeschichte.
  • Große und hochwertige Sammlung historischer Instrumente: Geigen, Bratschen, Celli – mit Schwerpunkt auf dem barocken Mittenwalder Geigenbau bis hin zu Werkstätten der Gegenwart.
  • Original-Werkstatt bzw. Schauwerkstatt, in der man live beobachten kann, wie eine Geige entsteht – von Holz bis zum fertigen Instrument.
  • Hör- und Riechproben sowie historische Filme: Man kann Klangbeispiele hören und Materialien wie etwa Lacke oder Holz riechen – das macht Besuch besonders sinnlich und lebendig.
  • Konzerte und Lesungen im kleinen Veranstaltungssaal – das Museum ist nicht nur Ausstellung, sondern auch kultureller Veranstaltungsort.
  • Vermittlung eines lebendigen Stücks Kultur- und Handwerks­erbe: Das Museum bewahrt das Wissen um den traditionellen Geigenbau und macht ihn für Interessierte erfahrbar.
  • Gute Ergänzung zum Aufenthalt in Mittenwald – ideal bei schlechtem Wetter, oder als kultureller Ausgleich zu Natur und Alpenlandschaft.
 

Erlebe im Geigenbaumuseum Mittenwald die Tradition des Geigenbaus – meisterhafte Handwerkskunst inmitten alpiner Kulisse.

 

Das Geigenbaumuseum Mittenwald im oberbayerischen Werdenfelser Land ist ein lebendiger Ort, an dem die lange Tradition des Mittenwalder Streichinstrumentenbaus eindrucksvoll erlebbar wird. Inmitten des historischen Ortskerns präsentiert das Museum die Geschichte eines Handwerks, das den kleinen Alpenort seit dem 17. Jahrhundert geprägt hat. Besucher tauchen ein in eine Welt aus wohlriechenden Hölzern, filigranen Werkzeugen und dem feinen Klang, der Mittenwald weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht hat.


Die Ausstellung führt durch verschiedene Werkstätten, in denen die Schritte des traditionellen Instrumentenbaus detailliert nachvollziehbar werden – vom Rohholz über das Formen der Decken- und Bodenplatten bis hin zur kunstvollen Lackierung, die jedem Instrument seinen unverwechselbaren Charakter verleiht. Zahlreiche originale Arbeitsgeräte, historische Dokumente und präzise nachgebaute Werkbänke vermitteln nicht nur technisches Wissen, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Kunstfertigkeit der Handwerkerinnen und Handwerker vergangener Jahrhunderte.


Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der berühmten Mittenwalder Geigenbauerdynastie um Matthias Klotz, deren Wirken wesentlich zur europäischen Bedeutung des Orts beitrug. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine fein kuratierte Sammlung historischer Instrumente – darunter Geigen, Bratschen und Celli –, die die stilistische Entwicklung und klangliche Vielfalt über die Jahrhunderte hinweg sichtbar machen.


Multimediale Stationen, Hörbeispiele und wechselnde Sonderausstellungen schlagen eine Brücke zur Gegenwart und zeigen, wie lebendig das Handwerk bis heute geblieben ist. Das Geigenbaumuseum ist damit nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch ein Raum, in dem die Faszination für Klang, Handwerk und Kultur weitergegeben wird – ein Muss für Musikliebhaber, Geschichtsinteressierte und alle, die Mittenwalds Identität verstehen möchten.