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Rund um den Schliersee 

Der Schliersee, eingebettet in die bayerischen Alpen, bietet eine atemberaubende Kulisse für zahlreiche Freizeitaktivitäten. Ob Wandern, Radfahren, Boot fahren oder Entspannen am Seeufer – hier finden Naturfreunde und Erholungssuchende ihr Paradies.
Distanz: 9,8 km - Höhenmeter: 310 hm - Gehzeit: ca. 3 Std.
Schwierigkeit: Überwiegend leichte Wege

 
  • Abwechslungsreiche Rundwanderung direkt am Schliersee.
  • Leichter Einstieg am Südufer mit Bootshaus, Uferweg und Seeblick.
  • Westufer mit Verlobungstanne, Kneipp-Anlage, Barfußpfad und Erlebnispfad.
  • Kurpark, Fotorahmen und Schlierach-Ausfluss bringen Orts- und Seecharakter zusammen.
  • Der Anstieg zur Burgruine Hohenwaldeck setzt den aussichtsreichen Höhepunkt.
  • Bänke mit Seeblick bieten gute Pausenpunkte unterwegs.
  • Mit knapp 10 km gut als halber Ausflugstag geeignet.
  • Besonders passend für aktive Familien, die See, Bewegung und kleine Erlebnisstationen verbinden möchten.

Die Wanderung rund um den Schliersee bietet atemberaubende Ausblicke, abwechslungsreiche Landschaften und vielfältige Freizeitmöglichkeiten – ein Paradies für Naturfreunde und Wanderer.

Diese Runde zeigt den Schliersee von seiner freundlichen, abwechslungsreichen Seite. Der erste Teil bleibt nah am Wasser: Bootshaus, Uferweg, Verlobungstanne, Kneipp-Anlage, Barfußpfad und Erlebnispfad machen die Strecke leicht und lebendig. Im Ortsbereich kommen Kurpark, Fotorahmen und der Ausfluss der Schlierach dazu – ein Abschnitt, der eher nach Ausflug als nach reiner Wanderung wirkt.

Der zweite Teil bringt noch einmal mehr Höhe und Aussicht hinein. Über den Geschichts- und Naturwanderweg führt die Runde zur Burgruine Hohenwaldeck. Dort wartet der starke Blick über den Schliersee, der der Tour ihren klaren Höhepunkt gibt. So bleibt es nicht bei einer einfachen Seerunde, sondern wird ein Ausflug mit Wasser, kleinen Erlebnisstationen und einem echten Aussichtsziel.


Start am Wander- und Badeparkplatz

Der Start liegt direkt in Seenähe und macht den Einstieg unkompliziert. Man ist ohne langen Zustieg sofort im richtigen Ausflugsgefühl: Wasser, Ufer, Berge und ein klarer Weg in die Runde. Gerade für Familien ist das angenehm, weil die Tour nicht erst lange anlaufen muss. Der Schliersee ist vom ersten Moment an präsent.


Bootshaus am Südufer

Am Bootshaus beginnt die Runde mit einem sehr klassischen Schliersee-Moment. Boote, Wasser und Ufer geben dem Auftakt sofort Atmosphäre. Der Abschnitt wirkt leicht und freundlich, ohne schon viel Kondition zu verlangen. Genau dadurch kommt man gut in die Tour hinein.


Kuhweide und südliches Seeufer

Der Weg am südlichen Seeufer bringt den ersten ruhigen Landschaftswechsel. Die Kuhweide macht den Abschnitt ländlicher und nimmt dem Einstieg etwas vom reinen Uferweg-Charakter. Solche Stellen geben der Tour Bodenhaftung: nicht nur See, sondern auch das typische Voralpenbild rundherum.


Verlobungstanne

Die Verlobungstanne ist ein kleiner, aber einprägsamer Wegpunkt. Sie muss nicht groß inszeniert werden, weil gerade solche besonderen Stellen unterwegs hängen bleiben. Für Familien funktioniert dieser Punkt gut, weil er dem Weg sofort etwas Eigenes gibt. Danach bleibt die Runde am Westufer weiter spielerisch und leicht.


Kneipp-Anlage und Barfußpfad

Hier wird aus der Wanderung kurz ein Erlebnisabschnitt. Schuhe aus, Wasser spüren, langsam über unterschiedliche Untergründe gehen – das unterbricht die Strecke auf eine gute Art. Gerade an warmen Tagen ist das ein starker Pausenpunkt. Der Weg bleibt dadurch lebendig, ohne künstlich zu wirken.


Erlebnispfad am Westufer

Der Erlebnispfad hält den ersten Teil der Runde abwechslungsreich. Hier läuft man nicht nur am See entlang, sondern bekommt unterwegs immer wieder kleine Gründe zum Stehenbleiben und Schauen. Das ist besonders für aktive Familien gut, weil der Weg selbst Inhalt bietet. Der See bleibt dabei immer nah genug, um die Runde klar als Seewanderung zu tragen.


Uferweg an der Bahn

Der Uferweg an der Bahn ist ein guter Verbindungsabschnitt zwischen den spielerischen Stationen am Westufer und dem Ortsbereich Schliersee. Der Weg bleibt gut lesbar und hält den See weiter im Blick. Nach Kneipp-Anlage und Erlebnispfad kann man hier wieder etwas gleichmäßiger gehen. Dadurch bekommt die Runde einen angenehmen Rhythmus.


Kuriose Brücke

Die Brücke ist ein kleiner Wegpunkt, der vor allem durch seine Eigenart funktioniert. Sie ist kein großes Ziel, aber sie lockert den Verlauf auf. Solche Stellen sind auf einer Seerunde wichtig, weil sie den Weg in kleine Abschnitte gliedern. Man merkt: Die Strecke besteht nicht nur aus Ufer und Aussicht, sondern auch aus kleinen Fundstücken.


Schlierach-Ausfluss

Am Ausfluss der Schlierach bekommt die Tour einen starken Orts- und Wasserpunkt. Hier verlässt das Wasser sichtbar den See, und der Abschnitt wirkt sofort lebendiger. Das ist ein guter Moment, um kurz langsamer zu werden und den Wechsel vom See zum Bach wahrzunehmen. Für die Runde ist dieser Punkt wichtig, weil er den Schliersee nicht nur als Kulisse zeigt, sondern als Landschaft, die weiterfließt.


Kurpark und Fotorahmen

Im Kurpark wird die Tour deutlich ortsnäher. Wege, Grünflächen, Seeblick und Fotorahmen machen diesen Abschnitt zu einem lockeren Ausflugsbereich. Hier darf man ruhig etwas Tempo herausnehmen, weil genau das zu diesem Teil passt. Die Runde wird hier nicht sportlicher, sondern entspannter und aufenthaltsreicher.


Bänke mit Blick auf den Schliersee

Die Bänke mit Blick auf den Schliersee sind einer der besten Punkte für eine echte Pause. Nach dem Westufer und dem Ortsbereich sitzt man hier nicht nur kurz, sondern nimmt den See noch einmal bewusst mit. Der Blick funktioniert besonders gut, weil die Tour bis hierher leicht und abwechslungsreich geblieben ist. Dadurch fühlt sich die Pause nicht wie eine Unterbrechung, sondern wie ein natürlicher Teil der Runde an.


Gedenktafel für Förster Jost Lehmberger

Die Gedenktafel bringt einen ruhigen, nachdenklicheren Akzent in die Runde. Nach den vielen See- und Erlebnisstationen ist das ein anderer Ton. Der Weg bekommt dadurch etwas mehr Tiefe, ohne schwer zu werden. Solche Punkte passen gut in eine Runde, die nicht nur schön, sondern auch ortsbezogen wirken soll.


Burgruine Hohenwaldeck

Die Burgruine Hohenwaldeck ist der Höhepunkt der Runde. Der Anstieg dorthin verlangt mehr Einsatz als die Uferabschnitte, aber genau dadurch bekommt die Wanderung ihren zweiten Charakter. Oben verbinden sich Geschichte und Aussicht zu einem klaren Zielmoment. Der Blick über den Schliersee macht die Mühe sofort verständlich.


Geschichts- und Naturwanderweg zurück zum Ausgangspunkt

Der Rückweg läuft nicht einfach nur aus, sondern hält mit dem Geschichts- und Naturwanderweg noch Inhalt auf den letzten Metern. Nach See, Kurpark und Burgruine bekommt die Tour so einen runden Abschluss. Der Weg führt zurück zum Ausgangspunkt, ohne dass die Runde plötzlich beliebig wirkt. Genau dadurch bleibt sie als vollständiger Ausflug im Kopf.