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Schliersbergalm
Ein Berg der sich lohnt

Der Schliersee, eingebettet in die bayerischen Alpen, bietet eine atemberaubende Kulisse für zahlreiche Freizeitaktivitäten. Ob Wandern, Radfahren, Boot fahren oder Entspannen am Seeufer – hier finden Naturfreunde und Erholungssuchende ihr Paradies.
Distanz: 9,8 km - Höhenmeter: 310 hm - Gehzeit: ca. 3 Std.
Schwierigkeit: Überwiegend leichte Wege

 
  • Kurzer, stetiger Aufstieg vom Bahnhof Schliersee zur Schliersbergalm.
  • Heimkehrer-Grotte, König-Ludwig-Büste und kleine Aussichtspunkte machen den Weg abwechslungsreich.
  • St. Georg am Weinberg und die Alte Linde bringen früh einen schönen Blick auf den Schliersee.
  • Das Karl-Haider-Denkmal und die Ruhebank setzen weitere Pausenpunkte am Hang.
  • Oben wartet die Schliersbergalm mit Aussicht, Einkehr, Spielmöglichkeiten und Bergtrubel.
  • Sommerrodelbahn, Seilbahn oder Rückweg zu Fuß machen den Abschluss flexibel.
  • Ideal für aktive Familien, die einen kurzen Aufstieg mit viel Erlebniswert suchen.

Vom ersten Schritt bis zur letzten Kurve. Aufstieg mit Programm, Abstieg mit Tempo.

Der Schliersberg ist eine kurze Tour, die unterwegs erstaunlich viel bietet. Vom Start in Schliersee geht es stetig bergauf, aber der Weg bleibt gut überschaubar. Heimkehrer-Grotte, Büste von König Ludwig II., St. Georg am Weinberg, Aussichtspunkt Alte Linde, Karl-Haider-Denkmal und Ruhebank sorgen dafür, dass der Aufstieg nicht nur aus Höhenmetern besteht.

Oben wird aus der Wanderung ein richtiger Familienausflug. Die Schliersbergalm bietet Blick über den Schliersee, Einkehr, Spielmöglichkeiten und viel Leben am Berg. Wer möchte, läuft wieder hinunter, nimmt die Seilbahn oder beendet den Tag mit der Sommerrodelbahn. Genau diese Mischung aus kurzem Aufstieg, kleinen Entdeckungen und flexiblem Finale macht die Tour so stark.


Start am Bahnhof Schliersee

Der Start am Bahnhof Schliersee ist unkompliziert und gut verständlich. Man ist schnell auf dem Weg und braucht keinen langen Zustieg, bevor die Tour beginnt. Gerade für Familien ist das ein Vorteil, weil die Wanderung sofort greifbar wird. Der Berg baut sich zwar stetig auf, bleibt aber als kurzer Aufstieg gut überschaubar.


Heimkehrer-Grotte

Die Heimkehrer-Grotte setzt früh einen schönen Ton. Sie liegt nicht als lauter Höhepunkt am Weg, sondern wirkt eher wie eine kleine Entdeckung. Genau das macht sie stark: Man findet etwas, das nicht sofort nach Standard-Ausflugsziel aussieht. Für die Tour ist das wichtig, weil der Aufstieg dadurch von Anfang an mehr wird als nur ein Weg nach oben.


Büste von König Ludwig II.

Kurz nach der Grotte taucht die Büste von König Ludwig II. auf. Der Punkt wirkt überraschend, weil man mitten am Berg nicht unbedingt mit dem König im Wald rechnet. Solche kleinen Brüche geben dem Weg Charakter. Sie halten die Aufmerksamkeit wach und machen die Tour erzählbarer.


St. Georg am Weinberg und Aussichtspunkt Alte Linde

An St. Georg am Weinberg öffnet sich die Tour zum ersten Mal richtig. Die Kapelle, die Alte Linde und der Blick Richtung Schliersee geben dem Aufstieg einen ruhigen, schönen Mittelpunkt. Hier lohnt sich ein kurzer Halt, weil man spürt, dass man bereits Höhe gewonnen hat. Der See liegt nun sichtbar tiefer und macht den Weg nach oben nachvollziehbar.


Karl-Haider-Denkmal auf der Hochburg

Das Karl-Haider-Denkmal bringt noch einmal einen markanten Aussichtspunkt in den Aufstieg. Von hier wirkt die Tour größer, als ihre kurze Länge vermuten lässt. Der Blick auf den Schliersee gibt dem Weg mehr Gewicht und macht den nächsten Abschnitt motivierender. Wer hier kurz stehen bleibt, nimmt den Berg bewusster wahr.


Ruhebank mit Blick auf den Schliersee

Die Ruhebank ist ein einfacher, aber sehr passender Pausenpunkt. Nach den ersten Wegpunkten und dem stetigen Aufstieg tut ein ruhiger Blick über den See gut. Hier muss nichts erklärt oder gesucht werden – man setzt sich einfach kurz hin und schaut. Genau solche Momente machen den Schliersberg als Familienberg angenehm.


Wanderweg Schliersberg

Im weiteren Aufstieg bleibt der Weg klar und gut lesbar. Der Berg zeigt sich hier nicht technisch schwierig, sondern stetig und zielgerichtet. Man merkt, dass die Alm nicht mehr weit ist, aber die Tour nimmt sich noch einen kleinen Abschnitt Zeit. Das hält den Aufstieg im richtigen Maß: nicht zu kurz, nicht zu lang.


Humorschild am Schliersberg

Das Schild mit dem Hinweis, dass sich hier 1779 absolut gar nichts ereignet habe, ist ein perfekter kleiner Fundpunkt. Es nimmt dem Aufstieg jede unnötige Ernsthaftigkeit. Gerade weil es so unerwartet ist, bleibt es im Kopf. Solche Details machen die Tour sympathisch und geben ihr eine eigene Handschrift.


Minigolfanlage oberhalb des Schliersees

Die Minigolfanlage zeigt, dass oben nicht nur eine Almterrasse wartet. Schon vor dem eigentlichen Ziel wird klar, dass der Schliersberg als Familienberg funktioniert. Der Aufstieg geht damit fließend in den Erlebnisbereich über. Das macht den Übergang zur Alm besonders angenehm.


Schliersbergalm

Auf der Schliersbergalm wird aus der Wanderung ein Ausflug mit offenem Ende. Aussicht, Einkehr, Spielmöglichkeiten und der Blick über den Schliersee geben dem Ziel viel Gewicht. Hier kommt man nicht nur an, um kurz zu rasten, sondern um wirklich zu bleiben. Der Ort ist lebendig, aber genau das passt zu dieser Tour.


Sommerrodelbahn, Seilbahn oder Rückweg zu Fuß

Der Abschluss ist flexibel und genau das macht die Tour besonders familienfreundlich. Wer es klassisch mag, geht zu Fuß zurück. Wer bequem hinunter möchte, nimmt die Seilbahn. Und wer den Tag mit Tempo beenden will, wählt die Sommerrodelbahn. So bekommt die Tour ein Finale, das man an Stimmung, Wetter und Tagesform anpassen kann.

 

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