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Schliersee - Mehr als nur eine Runde um den See

Freilichtmuseum, Seeufer, Badeplätze und viele schöne Stopps am Wasser
Distanz: 18,2 km - Höhenmeter: 210 hm - Fahrtzeit: ca. 1,15 Std.
Schwierigkeit:
Mäßig — gut passend für Familien mit etwas Ausdauer, mit E-Bike besonders entspannt
Untergrund: überwiegend Asphalt und fester Kies
 
  • Familienfreundliche Rundtour mit mehr Abwechslung als eine einfache Seerunde.
  • Historische Waldbahntrasse, Alte Spitzingstraße und Hachelbach als schöner Auftakt.
  • Markus Wasmeier Freilichtmuseum als starkes Ausflugsziel direkt an der Strecke.
  • Danach öffnet sich die Runde zum Schliersee mit Radweg, Promenade und Kurpark.
  • St. Sixtus, Brunnen beim Café Mesner und Schlierach-Ausfluss bringen Ortscharakter hinein.
  • Insektenhotel, Rastplatz, Badebereich und Westuferweg bieten viele natürliche Stopps.
  • Mit ca. 18 km und moderaten Höhenmetern gut für einen entspannten Familienausflug.

Diese Runde ist mehr als eine einfache Fahrt um den Schliersee. Der erste Teil führt über die historische Waldbahntrasse, die Alte Spitzingstraße, den Hachelbach und eine kleine Kapelle zum Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Damit bekommt die Tour schon vor dem See einen eigenen Charakter und startet nicht einfach nur als klassischer Uferweg.

Danach öffnet sich die Strecke zum Schliersee. Radweg, St. Sixtus, Brunnen beim Café Mesner, Promenade, Kurpark und Schlierach-Ausfluss bringen den lebendigen Orts- und Uferabschnitt hinein. Mit Insektenhotel, überdachtem Rastplatz, Badebereich und Westuferweg bleibt die Runde auch im zweiten Teil abwechslungsreich. Eine schöne Tour für Familien, die See, kleine Entdeckungen und leichte Radkilometer verbinden möchten.


Start in Fischhausen-Neuhaus

Die Runde beginnt in Fischhausen-Neuhaus und führt nicht sofort als klassische Seerunde am Ufer entlang. Gerade das macht den Auftakt interessant: Man startet mit einem kleinen Bogen, der erst einmal weg vom erwartbaren Seeprogramm führt. So bekommt die Tour von Anfang an mehr Charakter. Der Schliersee bleibt dabei nah, wird aber nicht sofort ausgespielt.


Historische Waldbahntrasse

Die historische Waldbahntrasse gibt den ersten Kilometern einen eigenen Ton. Man fährt nicht einfach nur auf einem beliebigen Verbindungsweg los, sondern über einen Abschnitt mit Geschichte. Für die Tour ist das wichtig, weil der Start dadurch mehr wird als bloßes Einrollen. Der Weg setzt einen ruhigen, leicht entdeckenden Auftakt.


Alte Spitzingstraße

Die Alte Spitzingstraße bringt etwas Tal- und Berggefühl in die Runde. Sie läuft durch eine andere Stimmung als der spätere Seeabschnitt: weniger Promenade, mehr ruhiger Weg, Wald und Wasser in der Nähe. Dadurch wird die Tour abwechslungsreicher, bevor sie überhaupt richtig an den Schliersee kommt. Dieser Kontrast trägt viel zum Charakter der Runde bei.


Hachelbach und Kapelle

Am Hachelbach wird der Auftakt lebendiger. Wasser am Weg, eine kleine Kapelle und der Wechsel aus Straße, Grün und Talrand machen den Abschnitt angenehm zum Anschauen. Es ist kein großer touristischer Stopp, aber ein guter kleiner Moment auf der Strecke. Genau solche Punkte machen aus der Runde mehr als nur Kilometer um den See.


Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum ist einer der stärksten Wegpunkte der Tour. Es bringt ein echtes Ausflugsziel direkt an die Strecke und macht die Runde besonders geeignet, wenn man unterwegs mehr erleben möchte als nur Radfahren. Wer Zeit mitbringt, kann hier bewusst einen längeren Stopp einplanen. Wer weiterfährt, nimmt trotzdem den Wechsel von Natur, Geschichte und regionalem Charakter mit.


Erster Blick auf den Schliersee und Unterleiten

Nach dem Auftakt öffnet sich die Landschaft zum Schliersee. Dieser erste freie Blick verändert den Ton der Tour deutlich: Aus dem Talabschnitt wird jetzt eine Seenrunde. Wasser, Berge und Uferatmosphäre treten stärker in den Vordergrund. Unterleiten passt gut in diesen Übergang, weil der Abschnitt noch ruhig bleibt und trotzdem schon klar nach See aussieht.


Schliersee-Radweg, St. Sixtus und Brunnen beim Café Mesner

Im Ortsbereich wird die Runde dichter und lebendiger. Radweg, St. Sixtus und der Brunnen beim Café Mesner liegen nah beieinander und geben diesem Teil der Tour eine schöne Mischung aus Bewegung und Ort. Hier muss man nicht lange suchen, um Gründe für einen kurzen Stopp zu finden. Der Abschnitt bringt den klassischen Schliersee-Charakter in die Runde.


Promenade, Kurpark und Schlierach-Ausfluss

Promenade, Kurpark und der Ausfluss der Schlierach gehören zu den stärksten Abschnitten der Runde. Hier kommen Wasser, Ortsleben und Pause sehr selbstverständlich zusammen. Die Strecke fühlt sich in diesem Bereich weniger nach reiner Route an, sondern nach Ausflug. Genau deshalb sollte dieser Teil im Text nicht technisch beschrieben werden, sondern als lockerer, lebendiger Seeabschnitt.


Insektenhotel und überdachter Rastplatz

Nach dem Ortsbereich wird die Runde wieder etwas ruhiger. Das Insektenhotel bringt einen kleinen Entdeckerpunkt hinein, der überdachte Rastplatz bietet sich für eine bewusste Pause an. Solche Stellen sind auf einer Familientour wertvoll, weil sie natürliche Unterbrechungen schaffen. Man muss hier nichts groß planen – der Stopp ergibt sich aus der Strecke.


Badebereich am Schliersee

Der Badebereich bringt den Sommertag in die Tour. Nach den ersten Kilometern, dem Museumsabschnitt und dem lebendigen Ortsbereich passt dieser Punkt genau richtig. Hier kann aus der Radtour eine längere Pause am Wasser werden. Gerade dadurch wirkt die Runde nicht wie ein schnelles Abfahren des Seeufers, sondern wie ein echter Ausflug.


Uferweg am Westufer

Der Uferweg am Westufer bringt die Runde in einen ruhigen, sehr schönen Schlussabschnitt. Nach den vielen kleinen Stopps darf man hier wieder einfach fahren und die Nähe zum Wasser genießen. Der See bleibt präsent, ohne dass ständig ein neuer Punkt erklärt werden muss. Das gibt der Tour am Ende eine angenehme Leichtigkeit.


Rückweg nach Fischhausen-Neuhaus

Der Rückweg schließt die Runde sauber ab. Nach Waldbahntrasse, Museum, Ortsbereich, Promenade, Rastplatz, Badebereich und Westufer fühlt sich die Tour vollständig an. Sie endet nicht mit einem großen letzten Effekt, sondern mit dem guten Gefühl, mehr erlebt zu haben als nur eine Runde um den See. Genau das ist der Kern dieser Tour.

 

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